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Klimaschutz - ein solidarischer Brückenschlag zwischen Nord und Süd

Aus dem Verkaufserlös des Streifens werden die Regenwaldschützer in den Tropenländern finanziell unterstützt. Meist setzen sich ja dort für den Erhalt der tropischen Urwälder die Kooperativen von Kleinsiedlern, Indianern, Gummisammlern, Früchte- und Kräutersammlern usw. ein.  Sie sind in ihrem Kampf auf unsere Hilfe angewiesen.

Der Erlös soll für drei Teilaktionen genutzt werden:

1. lateinamerikanische Kleinbauern und Kooperativen werden beim Erwerb von Solartechnik unterstützt

a. ihnen werden Solarlampen mit LED-Technik zur Verfügung gestellt:

Weltweit gibt es mehr als zwei Milliarden Menschen, die keinen elektrischen Strom und damit keine elektrische Beleuchtung haben. Allein in Afrika sollen rund 50 Millionen Petroleumlampen brennen. Auch in Lateinamerika sind sie in den dörflichen Regionen noch immer weit verbreitet. Jede dieser Leuchten verbrennt pro Jahr ca. 35 Liter Petroleum und setzt dabei rund 80 kg CO 2 frei.
Für die jährlichen 35 Liter Petroleum kann ein Dörfler rund 400 kg Mais kaufen oder ca. die Hälfte eines Lehrerjahresgehalts bezahlen.
(Quelle: www. Solarprojekt-Freilassing.de)

b. ihnen werden UV-Lampen auf Solarbasis zur Wasserentkeimung zur Verfügung gestellt.

Noch immer stellt unsauberes, mit Krankheitskeimen verseuchtes Wasser in den ländlichen Regionen eines der größten Probleme dar. Mit relativ einfachen technischen Mitteln kann es jedoch behoben werden. Wenn z.B. in einem Fass mit 500 Litern gefiltertem, vom Schmutz befreiten Wasser viermal täglich eine UV-Lampejeweils eine Stunde lang brennt, ist das Wasser danach von jeglichen Krankheitskeimen befreit. Mit Sonnenenergie betriebene UV-Technik bietet dafür eine optimale, kostengünstige Lösung.

c. Sammlerkooperativen erhalten finanzielle Unterstützung beim Erwerb von Solartrockner
Sammlerkooperativen, die z.B. Früchte, Heilkräuter, Nüsse usw. aus dem Tropenwald holen und so den Wald nachhaltig - ohne ihn zu zerstören - nutzen, benötigen Solartrockner, um das Sammelgut marktfähig zu machen. Solartechnik hilft, den Wald zu erhalten und so den Ausstoß von CO2 zu mindern. Gerade in den sonnenintensiven tropischen Ländern ist ja der Einsatz von Solartechnik besonders sinnvoll. Durch einen mit Sonnenenergie betriebenen Trockner können z.B. die einheimischen Waldbewohner ihr Sammelgut für den überregionalen oder gar internationalen Handel trocknen und damit konservieren. Die Chance, sich am globalen Handel zu beteiligen, wächst. Ihre Lebenssituation verbessert sich dadurch radikal.

 

2. Reise von Jugendlichen aus den Industrieländern in die Tropenwaldregionen

Aus allen am Verkauf der DVD beteiligten Jugendlichen, werden einige für eine Reise nach Lateinamerika ausgelost (die Anzahl definiert sich durch die Höhe des Gewinns aus dem Verkauf der DVD). Sie treffen dort, sozusagen als „Botschafter des guten Willens“, in ausgewählten Kooperativen mit jenen Menschen zusammen, die den Regenwald oftmals unter Gefahr an Leib und Leben schützen.

Durch die Teilnahme am Alltag der Waldbewohner bekunden sie ihre Solidarität mit

den Regenwaldschützern.  Diese Aktion soll klar machen, dass die Menschen hier im Norden und die Menschen dort im Süden das selbe Ziel haben: den Kampf gegen den Klimawandel.                                                                                                                  

 

3. Filmdokumentation über die Begegnung der Klimaretter von Nord und Süd

Eine Filmdokumentation hält die Begegnungen zwischen den jungen Klimarettern aus den Industrienationen und den Regenwaldschützern der südlichen Länder fest. Die im Tropenwald lebenden Menschen - Indianer, die Sammler von Gummi, Nüssen, Früchten, Heilkräutern, die Kleinbauern, usw - berichten über ihr hartes, oft gefährdetes Leben. In Stegreifspielen, Tänzen und ihren jahrhundertealten Mythen schildern sie anschaulich die ständige Auseinandersetzung um ihre Waldheimat. Auch dieser Streifen soll in einer großen Marketingaktion vertrieben werden. Der Erlös kommt erneut den südamerikanischen Kooperativen zugute. Aber auch einige junge Klimaschützer aus unserer Region werden so wieder die Möglichkeit erhalten, dorthin zu reisen, um am eigenen Leib zu erfahren, wie wichtig die Solidarität im Kampf gegen den Klimawandel ist.